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	<title>Doula Archive - Roots</title>
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	<title>Doula Archive - Roots</title>
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		<title>Zwischen Leben und Tod</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leni]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 10:25:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Doula]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Das könnte ich nicht…“ ist meist die erste Reaktion, wenn ich von meiner Arbeit als ehrenamtliche Sterbebegleiterin erzähle. Gefolgt von Fragen, wie es dazu kam, ob ich denn schonmal jemanden tot gesehen habe und der verirrten Annahme, dass ich Beihilfe zum Sterben leiste &#8211; resultierend aus der Verwechselung mit Sterbehilfe. Die Gefühlslage meines Gegenübers erlebe [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">„Das könnte ich nicht…“ ist meist die erste Reaktion, wenn ich von meiner Arbeit als ehrenamtliche Sterbebegleiterin erzähle. Gefolgt von Fragen, wie es dazu kam, ob ich denn schonmal jemanden tot gesehen habe und der verirrten Annahme, dass ich Beihilfe zum Sterben leiste &#8211; resultierend aus der Verwechselung mit Sterbehilfe. Die Gefühlslage meines Gegenübers erlebe ich in diesen Momenten als Mischung aus Anspannung, Verlegenheit und Zurückhaltung, gepaart mit einer gewissen Selbstdistanz, die Tod und Sterben mit sich bringen.&nbsp;<br>Um die Situation zu entschärfen, lächle ich aufmunternd und bekräftige, dass mir sterbende Menschen keine Angst machen und der Tod nicht nur schwer und belastend sein muss. Außerdem bin ja nicht ich die, die bei dieser Arbeit stirbt.&nbsp;<br>Mein Gegenüber nickt &#8211; vielleicht anerkennend, vielleicht auch aus Meinungslosigkeit &#8211; sagt „ja crazy“ und ist erleichtert über einen Themenwechsel. Erleichtert, sich nicht weiter mit diesem belastenden Thema beschäftigen zu müssen, dass bei bloßer Erwähnung zu innerer Schwere und Enge führt.</p>



<div style="height:58px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mysterium Sterben</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle bin ich immer wieder überrascht, wieviel Beklemmung Tod in uns auslöst und warum er keine Rolle in unserem alltäglichen Leben spielt; ist es doch das Einzige &#8211; wirklich einzige &#8211; was uns alle betrifft und erwartet.&nbsp;<br>Warum haben wir so große Angst davor? Diese Frage ist nicht wertend gemeint, vielmehr als Verwunderung bzw. Fakt. Und vielleicht auch die Antwort auf die Frage, wie ich dazu gekommen bin Sterbe- und Trauerbegleiterin zu werden: Aus dem Wunsch, dass Tod eine Rolle in meinem Leben spielen darf. Dass ich mich austauschen und in die Tiefe einsteigen kann. Dass ich Tod und Sterben erleben kann. Denn ich habe keine Angst vor dem Tod. Weder vor meinem eigenen noch vor dem anderer. Auch als ich selbst dem Tod sehr nah stand, hatte ich vieles aber keine Angst. Auch als meine Tochter gestorben ist, hatte ich vieles aber keine Angst.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gibt es noch jene Gegenüber, die neugierig und offen reagieren &#8211; fast schon gewollt zustimmend.&nbsp;Von ihnen stammen die „Was sind so die letzten Worte“- Fragevibes, in Erwartung und Hoffnung, dass das Mysterium Sterben noch ein paar gute Geschichten und Erkenntnisse mit sich bringt. Sterbebegleitung scheint in ihren Augen etwas Heroisches zu sein, etwas für das man Mut braucht. Dabei wird vergessen, dass es nicht um meinen Mut und meine Erfahrung geht, sondern dass ich als Sterbebegleiterin für die sterbende Person einfach nur da bin. Dafür braucht es ehrlich gesagt wenig bis keinen Mut.&nbsp;<br>Beim Beantworten dieser Frage muss ich meist enttäuschen, denn diese romantische Vorstellung von einem Persönlichkeitswechsel am Lebensende, bei dem urplötzlich tiefe und wahrhaftige Versöhnung, Liebe und Frieden gelebt werden, habe ich persönlich noch nicht erlebt. Klar, gibt es die, die einfach nett und lieb sind und über ihre geliebten verstorbenen Ehepartner sprechen, sich auf ein Wiedersehen mit ihnen freuen und dem Tod nicht abgeneigt sind. Ich glaube jedoch, dass diese Art Mensch auch vor dem Tod bereits ein Leben geführt hat indem Platz für all das war.&nbsp;<br></p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><em>&#8222;Ich bezweifle, dass der Tod die Magie besitzt aus jedem Menschen einen reflektierten, wohlwollenden Sterbenden zu zaubern, aus dem Weisheit sprudelt.&#8220;</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tod ist kein Mysterium, er ist Naturgegeben.&nbsp;<br>Ich verstehe die Frage nach den-letzten-Worten, ich verstehe, dass es spannend ist. Ich verstehe den indirekten Wunsch nach einem Beweis dafür, dass das Lebensende uns irgendwie befriedet. Und doch sollte das nicht der Antrieb sein, diese Arbeit zu machen. Denn die Besonderheit und auch Faszination des Sterbeprozesses andere, dient nicht meiner Bereicherung. Es ist irrelevant, ob jemand etwas Weises mit mir teilt, nicht mehr ansprechbar ist oder von den letzten Zügen der Demenz für uns nicht nachvollziehbare Dinge sagt. Palliativ bedeutet „umhüllen“, „schützen“ also etwas, was man offensichtlich für andere tut.&nbsp;</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die viel augenöffendere Erkenntnis dieser Arbeit war für mich, wie erschreckend alleine wir die Alten in unserer Gesellschaft sterben lassen.&nbsp;Und mit sterben meine ich nicht unbedingt, den akuten Sterbeprozess selbst, sondern die letzte Lebenszeit. Wir sind erstaunlich wenig bereit unsere Zeit mit den Alten zu teilen, ihnen zuzuhören und da zu sein, verglichen mit unserer Angst und Neugier, wie diese wohl das Sterben erleben.&nbsp;<br>Ich glaube, dass hier die Motivation meiner Arbeit liegt: Mein Wunsch nicht alleine zulassen. Denn es gibt einen feinen und doch signifikanten Unterschied zwischen alleine sein und alleine gelassen werden. Das gilt für Sterbende, genauso wie für die Hinterbliebenen.&nbsp;Dem Großteil unserer Gesellschaft fällt es wahnsinnig schwer Menschen in Tod und Trauer wirklich zu unterstützen. Wir haben keine Lust und auch keinen Umgang mit der anfänglich erwähnten Schwere, Enge, Unbeholfenheit und Belastung. Wenn überhaupt sehr begrenzt. Und das macht Sterben und Tod erst zu einem Problem.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><em>&#8222;Was uns nach dem Tod erwartet, bleibt ein Mysterium.&#8220;</em></h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was uns nach dem Tod erwartet, bleibt ein Mysterium.<br>Alles rund ums Sterben, ist erst ein Mysterium geworden, nachdem wir es aus dem Haus verbannt und in Krankenhäuser, Pflegeheime und Hospize verlagert haben. Kaum einer hat heutzutage eine Leiche gesehen, gerochen, gefühlt. Die Normalität im Umgang mit Sterben wurde durch Ungewissheit und Angst ersetzt.&nbsp;</p>
</div>
</div>



<div style="height:58px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mysterium Geburt</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Das Gleiche haben wir mit Geburt getan.&nbsp;<br>Zwischen 1950 und 1975 fand in Deutschland die flächendeckende Verlagerung der Geburtshilfe vom Haus in die Klinik statt. Grund war die Medikalisierung von Schwangerschaft und Geburt durch das Patriarchat. Ein vermeintlicher Luxus unserer westlichen Welt.&nbsp;Zuvor gebaren Frauen ihre Kinder zu Hause im Kreise andere Frauen: Großmütter, Tanten, Töchter, Mädchen. Schon im jungen Alter konnten Frauen Geburtserfahrung sammeln. Sie konnte erfahren, wie Geburtsschmerz aussieht, wie eine Geburt abläuft und dass ein Frauenkörper auf natürliche Weise ein Kind gebären kann. Diese Erfahrung der Natürlichkeit und weiblichen Urkraft fällt heutzutage weg und führt, ähnlich wie beim Sterben, zu viel Ungewissheit, Ängsten und Verantwortungsabgabe.&nbsp;<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte nicht falsch verstehen, der medizinische Fortschritt soll an dieser Stelle nicht verteufelt werden. Wir verdanken ihm viele gerettete Leben. Problematisch wird es dann, wenn Schwangerschaft und Geburt nur noch aus medizinischer Sicht betrachtet werden und die eigenen Intuition der Frau an Vertrauenswürdigkeit und Aussagekraft verliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir als Frau stößt diese Entwicklung von Schwangerschaftsbetreuung und Geburtshilfe auf einen inneren Widerstand. Denn wieder einmal stellt sich mir die Frage: Wieso trauen wir uns das nicht zu? Wovor haben wir Angst?&nbsp;Hauptberuflich bin ich als Doula und Yogatherapeutin tätig.&nbsp;<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doula (altgriech.) bedeutet Dienerin der Frau. Heute versteht man unter einer Doula eine emphatische Fachperson, die Frauen vor, während und nach der Schwangerschaft unterstützt und mit allem was da ist hält. Sie steht der Frau als Begleiterin an der Seite, für eine Reise, in der es viel Zuversicht, Vertrauen und Kraft braucht. &nbsp;<br>Auf den ersten Blick mag das der absolute Kontrast zur Sterbebegleitung sein. Auf den zweiten werden die Gemeinsamkeiten deutlich: Jemand, der durch Ungewissheit am Lebensanfang und Ende begleitet; notwendig, weil wir verlernt haben, diesen Situationen mit Natürlichkeit zu begegnen.&nbsp;</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="822" height="1024" src="https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/04/Closing-Ritual-Konstanz-1-822x1024.webp" alt="Holistic und Ayurvedic Doula - Closing Ritual zum Abschluss der Geburt - Konstanz" class="wp-image-1337" srcset="https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/04/Closing-Ritual-Konstanz-1-822x1024.webp 822w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/04/Closing-Ritual-Konstanz-1-241x300.webp 241w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/04/Closing-Ritual-Konstanz-1-768x957.webp 768w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/04/Closing-Ritual-Konstanz-1.webp 1000w" sizes="(max-width: 822px) 100vw, 822px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h4 class="wp-block-heading has-medium-font-size">Und manchmal fallen Anfang und Ende auch in eins.</h4>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Fachtherapeutin zur Begleitung bei perinatalem Kindstod (Fehlgeburten) erlebe ich die Gleichzeitigkeit von Leben und Tod. Frisch gebackene und gleichzeitig verwaiste Eltern. <br>Hier versteckt sich die vielleicht vermeintlich größte menschliche Angst: Den Tod des eigenen Kindes aushalten zu müssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das beantwortet meine Frage wovor wir uns so sehr fürchten: Davor, dass etwas „schiefgeht“. Vor Fehlgeburt und Verlust. Alleine das Wort <em>Fehlgeburt</em> löst Grauen in uns aus. <br>Eine fehlerhafte Geburt? Ein Körper, der einen Fehler gemacht hat? Ein Kind, das fehlerhaft ist? Diese Assoziationen setze bei dem Wort Fehlgeburt ein. Dabei meint es vielmehr eine Geburt, bei der am Ende das Kind <em>fehlt</em>. Das Fehlen eines Kindes. Eine Frau, die zur Mutter wird, ohne Kind. Das ist eine Fehlgeburt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch dieses Thema stößt auf starres Unbehagen. Verständlicherweise, denn wer würde sich freiwillig für so ein Erlebnis melden? Auch unfreiwillig ist der Tod des eigenen Kindes keine leichte Kost. Das Wort Schicksalsschlag scheint für viele hier der treffende Ausdruck zu sein. Doch muss dieses Ereignis wirklich ein Schlag des Schicksals sein? Und wer wird geschlagen? Das tote Kind oder die zurückbleibenden Eltern? Was, wenn sich niemand geschlagen fühlt? Geschlagen im Sinne von Kraft, die heftig auf einen einwirkt &#8211; ja vielleicht. Geschlagen im Sinnen von aufgeben &#8211; nicht zwangsläufig.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div style="height:58px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mysterium Dualität der Trauer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle möchte ich Mut machen, denn nun brauchen wir sie wirklich. Mut, sich selbst die Erlaubnis zu geben, auch die lichtvollen Seiten eines solchen Ereignisses zu sehen und anzuerkennen. Denn es gibt sie &#8211; wirklich. Diese Momente der Dualität, der Gleichzeitigkeit und Paradoxen. Schmerz kann neben Freude existieren, genauso wie Leid neben Liebe. <br>Trauer ist nicht einseitig, nicht linear. Trauer ist vielfältig und erlaubt Raum für weitere Gefühle. Das wissen und erleben nur die wenigsten, denn Trauer sperren wir grundsätzlich aus. Wir versuchen sie in Modelle zu pressen, um Leitlinien zu erschaffen, die uns sagen, wie wir mit dieser Schwere umgehen sollen, wo auf dem Weg der Besserung wir uns bereits befinden und ob wir richtig trauern.&nbsp;<br><br>Meine zweite Erkenntnis der Sterbe- und Trauerbegleitung lautet: Trauermodelle sind beklemmend und menschengemachter Druck. Jeder und jede trauert anders.<br>Lasst euch nicht täuschen: zu Lachen, Freude zu empfinden oder wieder motiviert zu arbeiten, bedeutet keine zwangsläufige Abwesenheit von Trauer und ist auch kein Verrat am toten Kind. Die Art der Trauer eines anderen, muss für einen selbst nicht nachvollziehbar oder „richtig“ sein. Wer bei Trauer wirklich unterstützen möchte, sollte seine eigenen Vorstellungen von Trauerbewältigung nicht projizieren. Denn diese hypothetisch, ausgedachten Erwartungen führen leider eher zu Unverständnis und Spaltung, als dass sie helfen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Offenheit in Momenten der Schwere zu bewahren, kann es helfen, anzuerkennen, dass ein Ereignis wie dieses in erster Linie eine Erfahrung ist. Eine Erfahrung, die frei von Bewertung für sich steht. Egal ob gut oder schlecht; Diese neutrale Sicht erlangen wir jedoch nur, wenn wir die Brille des Gesellschaftsblickes einmal absetzen und uns unser eigenes Bild machen. So besagt es die buddhistische Lehre des Yogas. Ein für mich sehr haltgebender Gedanke, bei dem es weniger um Schuld, Sünde oder die Gnade eines Erlösers geht.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-small-font-size"><blockquote><p><em><strong>&#8222;Wer offen bleibt, kann sein tot geborenes Kind in den Armen halten und neben Trauer, Schmerz und Fassungslosigkeit auch Freude, tiefe Liebe und Glück empfinden.  Auch wenn das schwer vorstellbar ist.&#8220;</strong></em></p></blockquote></figure>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="756" height="1024" src="https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/04/Leni-Yogi-Flow-N-Arts-Konstanz-scaled-1-756x1024.webp" alt="Doula, Yogatherapeutin, Konstanz, Roots" class="wp-image-1327" srcset="https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/04/Leni-Yogi-Flow-N-Arts-Konstanz-scaled-1-756x1024.webp 756w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/04/Leni-Yogi-Flow-N-Arts-Konstanz-scaled-1-221x300.webp 221w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/04/Leni-Yogi-Flow-N-Arts-Konstanz-scaled-1-768x1041.webp 768w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/04/Leni-Yogi-Flow-N-Arts-Konstanz-scaled-1-1133x1536.webp 1133w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/04/Leni-Yogi-Flow-N-Arts-Konstanz-scaled-1.webp 1300w" sizes="(max-width: 756px) 100vw, 756px" /></figure>
</div>


<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center">Geschrieben für das NUN Magazin (Juni, 2026) </h5>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Angst vor der eigenen Schöpferkraft</title>
		<link>https://roots-senseofself.de/2026/05/06/die-angst-vor-der-eigenen-schoepferkraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Leni]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:02:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Doula]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Essay über die Ängste in unserer Geburtskultur. Doula (altgriech.) bedeutet Dienerin der Frau. Heute versteht man unter einer Doula eine emphatische Fachperson, die Frauen vor, während und nach der Schwangerschaft unterstützt und mit allem was da ist hält: Ängste, Hoffnung und Schmerz. Sie steht der Frau als Begleiterin an der Seite, für eine Reise, in [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Essay über die Ängste in unserer Geburtskultur. </em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doula (altgriech.) bedeutet Dienerin der Frau. Heute versteht man unter einer Doula eine emphatische Fachperson, die Frauen vor, während und nach der Schwangerschaft unterstützt und mit allem was da ist hält: Ängste, Hoffnung und Schmerz. Sie steht der Frau als Begleiterin an der Seite, für eine Reise, in der es viel Zuversicht, Vertrauen und Kraft braucht.  Die Unterstützung umfasst dabei vor allem die emotionale Ebene. Wer nun denkt, dass es fürs „Gefühle halten“ keine Fachperson braucht, bewertet aus Sicht unserer patriarchalen Gesellschaft, in der sogar schwanger sein und gebären mit einem Leistungsgedanken verbunden sind. Wie es zu dieser Sicht auf die Geburtshilfe kam, kannst du <a href="https://roots-senseofself.de/2026/03/11/warum-schwangerschaft-und-geburt-ihre-natuerlichkeit-verloren-haben/">hier</a> lesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Fehler in unserer Geburtskultur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Wirkkraft einer Doula zu verstehen, bedarf es einen kurzen Abstecher in die Geschichte der Geburtskultur. Schwangerschaft und Geburt sind ur-natürliche Prozesse, die seit jeher existieren und funktionieren. Sie funktionieren nicht, weil wir passende Technologie  o.ä. entwickelt haben, sondern weil es Physiologie ist. Schon immer waren Frauen schwanger und haben Kinder geboren.<br>Der große Unterschied zwischen heute und damals liegt in der Art und Weise, wie wir als Gesellschaft Schwangerschaft und Geburt betrachten, bewerten und behandeln. <br>Galt Schwangerschaft und Geburt als natürliches physiologisches Ereignis, so hat man heutzutage fast das Gefühl, es wäre eine menschliche Errungenschaft. Etwas, dass nur funktioniert, weil es der Mensch durch Kontrolle und Optimierung möglich macht.  <br>Wir behandeln „Schwangerschaftssymptome“ als wären sie Krankheiten. Dabei sind sie das Gegenteil: Sie sind die Anpassung deines Körpers an die Schwangerschaft. Eine Bestätigung, dass du schwanger bist und dein Körper weiß, was zu tun ist. Wir greifen ein, bevor ein mögliches Risiko besteht; sicherheitshalber, dass es gar nicht erst zu vermeintlichen Risiken kommt. <br>Wir versuchen Schmerz zu vermeiden und Tod zu verhindern. <br>Wir vergessen, dass Fehlgeburt zur Fruchtbarkeit dazugehört und geben alle Verantwortung an die Medizin ab. Wir planen, überwachen und bestimmen.Fast so, als wollten wir die Ursprünglichkeit austricksen um all das vermeintlich Negative zu umgehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier liegt der Verdreher: <em>wir haben vergessen, dass es nie darum ging</em>, aus diesem Erlebnis etwas perfekt Planbares zu machen, sondern, dass der Übergang einer Frau zur Mutter &#8211; die Geburt eines Lebewesens &#8211; außerhalb der menschlichen Kontrolle liegt. Qualitäten, wie Hingabe, Mut und Vertrauen sind das viel dringlichere Gut. Wir überschätzen das Wissen der männlich geprägte Medizin und unterschätzen die Schöpferkraft der Frau. Dabei würde es sich ziemlich lohnen, diesen Qualitäten mehr Raum und Relevanz zuzusprechen, sie zu erlernen und zu kultivieren &#8211; haben sie uns doch ganz so weit gebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Menschengedenken gebären Frauen im Kreis von anderen Frauen. Töchter, Mütter, Tanten, Omas. Frauen sammelten Geburtserfahrung, lange bevor sie selbst gebaren. Sie wussten, was es braucht und wie es geht. Sie wussten, um die Kraft der Frau. Denn sie haben sie erlebt.&nbsp;Im Gegensatz zu den heutigen Frauen: über 98% aller Frauen in Deutschland gebären ihr Kind im Krankenhaus.&nbsp;<br>Reale Geburtserfahrung zu sammeln und so Vertrauen in die weibliche Kraft zu gewinnen, ist schlussfolgernd kein Teil unserer Geburtskultur mehr.&nbsp;<br>Die Folgen dieser fehlenden Erfahrung äußern sich in Angst: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Angst vor dem Unbekannten.<br>Angst vor Verlust.<br>Angst vor Schmerz.&nbsp;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ängste in der Schwangerschaft&nbsp;</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Angst vor Ungewissheit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Universelle Sorgen, wie, „Wie wird die Geburt verlaufen?“, „Werde ich eine gute Mutter sein?“  oder „Was wird aus XY?“ spiegeln sich in der Angst vor dem Ungewissen wider. Unser Körper reagiert mit Herzrasen, unser Atem beschleunigt sich und der Körper sende Stresssignale aus. Alles Reaktionen, die durch das Bedrohungsgefühl des Unbekannten ausgelöst werden und in Angst enden. Auch die Angst Kontrolle zu verlieren, das Kind zu verlieren oder gar das eigene Leben, sind typische Verlustängste, die von Ungewissheit ausgelöst werden.<br>Dabei ist eins wichtig zu verstehen: <br><strong><em>Ungewissheit ist keine Lebensbedrohung</em></strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ungewissheit ist in erster Linie ein Raum, der Chancen und Möglichkeiten enthält. Nur weil etwas unbekannt ist, ist es nicht automatisch schlecht, gefährlich, negativ oder bedrohlich. Was es für uns bedrohlich macht, ist die Tatsache, dass Ungewissheit nicht kontrollierbar ist &#8211; der Inbegriff von Kontrollverlust. Was wir aber kontrollieren können, ist, wie wir Ungewissheit betrachten und ihr begegnen. Am besten mit Neugier und Vertrauen. <br>Denn hinter der Angst vor dem Unbekannten liegen Botschaften. Manchmal wollen sie uns vor etwas beschützten, mal auf etwas hinweisen. Wenn wir uns trauen der Angst neugierig und ehrlich zu begegnen, erkennen wir, auf welche Bedürfnisse sie uns hinweisen und wovor sie uns beschützen möchte und können dementsprechend reagieren.  </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der Angst einen Weg aus dem System geben:&nbsp;</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Spüre all die Anzeichen von Angst in deinem Körper, all die Anspannung. Spüre in jedes Körperteil. Wo spürst du die Angst am meisten?&nbsp;</li>



<li>Statt dich dagegen zu wehren, es abzulehnen, loswerden zu wollen, bleibe und atme in das Gefühl hinein.</li>



<li>Erkunde das Gefühl: wie sieht es aus? Welche Form hat es? Welche Farbe? Wie bewegt es sich? Welche Oberfläche hat es? Welche Temperatur? Zoom richtig dran und beschreibe für dich in einfachen Worten.&nbsp;</li>



<li>Und während du erkundest, löse dich von der Geschichte, die dahinter steckt. Einfach nur erkunden und beschreiben.</li>



<li>Egal was kommt, ob du weinen, lachen, gähnen oder dich ausschütteln, strecken oder tanzen magst, go for it.</li>
</ul>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Angst vor Geburtsschmerz&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Angst vor Schmerz empfinden viele Frauen als große Bedrohung, was nachvollziehbar ist &#8211; versuchen wir doch um jeden Preis Schmerz zu vermeiden. Egal ob körperlich oder seelisch: taucht Schmerz in unserem Leben auf, wird er meist von Angst und Furcht begleitet.&nbsp;<br>Auf den Geburtsschmerz bezogen, liegt hier ein großes Missverständnis vor. Denn wie bei allen Übergangsriten, sind Unannehmlichkeiten ein Teil davon, um auf die andere Seite zu gelangen. Ein Mensch zu gebären, findet auf allen Ebenen und mit allem was wir empfinden können, statt. Das Gefühl von Schmerz gehört ebenso dazu, wie das tiefe Gefühl von Liebe und Erleichterung. Schmerz zu vermeiden, nur weil wir ihn als solches empfinden, ist nicht immer das Ziel. Vielmehr können wir das Schmerzempfinden verändern, in dem wir ihn umdeuten und als Teil der Initiation anerkennen.&nbsp;<br></p>



<h4 class="wp-block-heading">Schmerz verstehen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste wichtig Erkenntnis in Bezug auf die Umdeutung von Schmerz lautet. Schmerzgefühle signalisieren Geburtsfortschritt und haben eine funktionelle Rolle. Dieser entsteht durch Muskelarbeit, Dehnung und Druck, die notwendig sind, damit das Baby geboren werden kann.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kontraktion der Gebärmutter: Die Muskelfasern ziehen sich rhythmisch zusammen, um den Muttermund zu öffnen und das Baby nach unten zu bewegen. Dabei wird das Gewebe stark beansprucht – das verursacht Schmerz.</li>



<li>Dehnung des Muttermundes: Während der Geburt wird der Muttermund auf etwa 10 cm gedehnt. Diese starke Dehnung aktiviert Schmerzrezeptoren.</li>



<li>Druck des Baby im Becken: Der Kopf des Babys drückt auf Beckenstrukturen, Nerven und Bänder.</li>



<li>Dehnung von Vagina und Damm: In der Austreibungsphase wird dieses Gewebe stark gedehnt, was ebenfalls Schmerzsignale auslöst.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Art von Schmerz lässt sich nicht mit Schmerz durch z.B. externe Gewalt vergleichen.<br>Auch können wir diese Form des Schmerzes sehr gut durch bestimmte Techniken, wie Atmung, Bewegung, Wärme oder Visualisierung lindern.&nbsp;Erlauben wir dem Schmerz da zu sein, fürchten wir uns nicht mehr vor ihm, sondern können seine transformative Kraft nutzen.&nbsp;</p>
</div>
</div>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><strong><em>„Ich erlaube dem Schmerz dazu sein, weil er mir hilft, mein Kind zu gebären.“&nbsp;</em></strong><br><br><strong><em>„Mein Körper weiß, wie er mein Baby zur Welt bringt – so wie es schon unzählige Frauen vor mir geschafft haben.“</em></strong></p></blockquote></figure>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="686" height="1024" src="https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Doula-Begleitung-in-der-Schwangerschaft-roots-konstanz-686x1024.webp" alt="Angst vor Geburtsschmerz - Doula Begleitung in der Schwangerschaft und Geburt für mehr Vertrauen - Konstanz" class="wp-image-1184" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover" srcset="https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Doula-Begleitung-in-der-Schwangerschaft-roots-konstanz-686x1024.webp 686w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Doula-Begleitung-in-der-Schwangerschaft-roots-konstanz-201x300.webp 201w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Doula-Begleitung-in-der-Schwangerschaft-roots-konstanz-768x1146.webp 768w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Doula-Begleitung-in-der-Schwangerschaft-roots-konstanz-1030x1536.webp 1030w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Doula-Begleitung-in-der-Schwangerschaft-roots-konstanz-1373x2048.webp 1373w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Doula-Begleitung-in-der-Schwangerschaft-roots-konstanz-scaled.webp 1716w" sizes="(max-width: 686px) 100vw, 686px" /></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="686" height="1024" src="https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Soulhealing-Konstanz-roots-686x1024.webp" alt="Ängste in der Schwangerschaft -Soulhealing-Hypnotherapie-Emotional Release- Kosntanz-roots" class="wp-image-983" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover" srcset="https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Soulhealing-Konstanz-roots-686x1024.webp 686w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Soulhealing-Konstanz-roots-201x300.webp 201w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Soulhealing-Konstanz-roots-768x1146.webp 768w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Soulhealing-Konstanz-roots-1030x1536.webp 1030w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Soulhealing-Konstanz-roots-1373x2048.webp 1373w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/Soulhealing-Konstanz-roots-scaled.webp 1716w" sizes="(max-width: 686px) 100vw, 686px" /></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Einfluss einer Doula-Begleitung auf die Schwangerschafts- und Geburtserfahrung&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Studien belegen, dass Frauen mehr Angst vor der Geburt haben, je stärker sie Geburt als medizinischen Prozess wahrnehmen. Frauen, die Geburt eher als natürlichen Vorgang betrachten, haben tendenziell weniger Angst und fühlen sich besser vorbereitet.&nbsp;Verständlich, da eine risikobehaftete medizinische Prozedur mit deutlich mehr Schmerz assoziiert ist, als ein natürlicher physiologischer Prozess. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück zur anfänglichen Frage, warum es eine Fachperson für die Begleitung von Gefühlen einer schwangeren Frau braucht.&nbsp;Der Text belegt, dass Frauen durch das Miterleben von Geburten, ein natürliches und vertrauensvolles Verständnis von Geburt entwickeln. Sie sammeln die Erfahrung, dass weibliche Körper in der Lage sind ein Kind zu gebären, lernen diesem zu vertrauen und Geburtsschmerz einzuordnen.Bleibt diese Erfahrung aus, bedeutet Geburt in erster Linie Ungewissheit und Angst.&nbsp;Diesen Ängste versuchen wir mit medizinsicher Kontrolle entgegenzuwirken, was zu einem vollkommenen Vertrauensverlust führt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Frauen resultiert das in emotionaler Unsicherheit, erhöhter Unzufriedenheit der Geburtserfahrung, höheren Risiken für postpartale Angst und Depression sowie höheren medizinischen Interventionsraten. Diese Resultate unterstreichen die Relevanz von Vertrauen auf dem Weg in die Mutterschaft. Und solange unser System das nicht erkennt, brauche es Doulas oder andere Anlaufstellen, die das Vertrauen bewahren bzw. zurückerlangen, um Frauen an ihre Schöpferkraft zu erinnern. Eine Kraft, voller Selbstwirksamkeit und Verbindung.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p><br><strong><em>„ Slowing down and connecting with deep inner wisdom is far more important than consuming endless information.“</em></strong></p></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist faktisch belegt, dass eine Frau, die von einer Doula begleitet wird:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>verbesserte psychosoziale Unterstützung und Geburtszufriedenheit&nbsp;</li>



<li>mehr Selbstwirksamkeit in Entscheidungsprozessen&nbsp;</li>



<li>erhöhtes Sicherheitsgefühl durch Vertrauen und Verbindung&nbsp;</li>



<li>verringerte Notwendigkeit von medizinischen Interventionen (Schmerzmittel, Kaiserschnitt, etc.) <sup data-fn="10a5f715-06da-45d9-a773-d237bd8d8fa3" class="fn"><a id="10a5f715-06da-45d9-a773-d237bd8d8fa3-link" href="#10a5f715-06da-45d9-a773-d237bd8d8fa3">1</a></sup></li>



<li>reduziertes PTSD-Risiko für postnatale Angst und Depression&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die positiven Auswirkungen vom „Gefühle halten“ sind wissenschaftlich belegt und ziemlich deutlich.&nbsp;<br>Umfangreiche, lückenlose und ganzheitliche Begleitung findest du <a href="https://roots-senseofself.de/doula-konstanz/">hier</a>. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h5 class="wp-block-heading">Quellen:</h5>



<ul class="wp-block-list has-small-font-size">
<li class="has-small-font-size">Çubukçu, B., &amp; Şahin, S. A. (2025).<br>The effect of pregnant women’s childbirth beliefs on fear of childbirth. <em>Women&#8217;s Studies International Forum</em>. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31858891/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31858891/</a></li>



<li class="has-small-font-size">Lai, X., et al. (2025).<br>The association between doula care and childbirth-related PTSD symptoms. <em>Birth</em>. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0277539524001559">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0277539524001559</a></li>



<li class="has-small-font-size">Westergren, A., et al. (2021).<br>Exploring the medicalisation of childbirth through women’s preferences for and use of pain relief. <em>Women and Birth</em>. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1871519219310893">https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1871519219310893</a></li>



<li class="has-small-font-size">Doula care: A review of outcomes and impact on birth experience. (2023).<br><em>PubMed</em>. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36786720/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36786720/</a></li>



<li class="has-small-font-size">The Effect of Doulas on Maternal and Birth Outcomes: A Scoping Review. (2022).<br><em>PMC Free Full Text</em>. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10292163/">https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10292163/</a></li>
</ul>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="10a5f715-06da-45d9-a773-d237bd8d8fa3"> <a href="#10a5f715-06da-45d9-a773-d237bd8d8fa3-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren">↩︎</a></li></ol>


<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Studien der Cochrane Collaboration (2017): n = 15.000 Frauen in 17 Ländern. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-small-font-size">50% weniger Kaiserschnitte</li>



<li class="has-small-font-size">41% weniger Verwendung von Saugglocke oder Zange</li>



<li class="has-small-font-size">39% weniger Verwendung von zehenfördernden Mitteln</li>



<li class="has-small-font-size">60% weniger Nachfrage nach PDA</li>



<li class="has-small-font-size">28% weniger bedarf an jeglichen Schmerzmitteln</li>



<li class="has-small-font-size">25%&nbsp; kürzere Geburtsdauer</li>



<li class="has-small-font-size">33% weniger schlechte Geburtserfahrung&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://roots-senseofself.de/2026/05/06/die-angst-vor-der-eigenen-schoepferkraft/">Die Angst vor der eigenen Schöpferkraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://roots-senseofself.de">Roots</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Gebären zum Entbinden</title>
		<link>https://roots-senseofself.de/2026/03/11/warum-schwangerschaft-und-geburt-ihre-natuerlichkeit-verloren-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Leni]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 13:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Doula]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://roots-senseofself.de/?p=1029</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Essay über die Medikalisierung von Schwangerschaft, patriarchale Geburtshilfe und das wiedergewonnene Vertrauen durch die Arbeit der Doula.&#160; Brechen wir uns ein Bein, gehen wir ins Krankenhaus. Sind wir schwer krank oder haben einen Unfall, gehen wir ins Krankenhaus.&#160;Gebären wir ein Kind, gehen wir ebenfalls ins Krankenhaus &#8211; ganz natürlich ohne zu hinterfragen. Schlussfolgernd könnte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Essay über die Medikalisierung von Schwangerschaft, patriarchale Geburtshilfe und das wiedergewonnene Vertrauen durch die Arbeit der Doula.&nbsp;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Brechen wir uns ein Bein, gehen wir ins Krankenhaus. Sind wir schwer krank oder haben einen Unfall, gehen wir ins Krankenhaus.&nbsp;Gebären wir ein Kind, gehen wir ebenfalls ins Krankenhaus &#8211; ganz natürlich ohne zu hinterfragen. Schlussfolgernd könnte man meinen, das Schwanger sein und Gebären eine Form von Krankheit ist, die medizinische Versorgung benötigt. Diese Sicht ist keine Übertreibung sondern gelebte Realität:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In Deutschlang gebären 98% aller Frauen ihre Kinder im Krankenhaus.&nbsp;</li>



<li>Über 90% der im Krankenhaus gebärenden Frauen erleben eine Intervention (medizinischen Eigriff z.B. Einleitung).</li>



<li>Begleiterscheinungen, wie Übelkeit, Sodbrennen oder Rückenschmerz, werden als Symptome bezeichnet, die es medizinisch abzuklären gilt.&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ein absolut westlicher Luxus und gleichzeitig die totale Absprache von Natürlichkeit.<br>Wie kam es dazu, dass wir den natürlichen Prozess von Schwangerschaft und Geburt nicht mehr sehen bzw. ihn sogar fast absprechen?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Aberkennung der weiblichen Kraft</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Das Stichwort lautet: Medikalisierung von Schwangerschaft und Geburt. Damit ist gemeint, dass Schwangerschaft und Geburt zunehmend aus ihrem Verständnis als natürliche, physiologische Prozesse herausgelöst und stattdessen als medizinische Ereignisse betrachtet werden.<br>Der Ursprung der Medikalisierung von Geburt, ist historisch gewachsen und gründet auf patrichalen Strukturen. Als zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert die Medizin professioneller wurde, war eine deutlich männliche Dominanz in der Medizin vertreten. <br>Es gab Ärzte, aber keine Ärztinnen. <br>Aus Sicht des patriarchalen Weltbildes galten Frauenkörper aufgrund ihrer Hormone als problematisch, schwach und instabil. Schwangerschaft wurde nicht mehr als natürlicher Prozess gesehen, sondern als potenziell krankhaft oder riskant, der medizinisch überwachungsdürftig ist. So wurde männliche Geburtshilfe als medizinische Disziplin etabliert und das weibliche Hebammenwesen verdrängt. <br>Da medizinisches Wissen als das einzig wahre Wissen definiert wurde, verloren traditionelle Heilpraktiken und Erfahrung ihren Wert (Hexenverbrennung). Die Betreuung von Schwangerschaft und Geburt ging von Frauen &#8211; Hebammen und Gebärende &#8211; auf männliche Ärzte über. Das Körpergefühl der Frau wird dem Urteil von Außen untergeordnet obwohl nur die Schwangere selbst das Baby in sich trägt und spüren kann. Diese Aberkennung der eigenen Wahrnehmung geht Hand in Hand mit der Entmachtung der Frau. </p>
</blockquote>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-pullquote has-medium-font-size"><blockquote><p><em><strong>„Childbirth should be a natural event that occasionally needs medical help, not a event that occasionally happens naturally.“</strong></em><br>Kemi Johnson, Midwife.</p></blockquote></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Patriarchale Geburtshilfe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Prozess wird als „männliche Aneignung“ bezeichnet und ist ein Paradebeispiel für die damalige sowie heutige geschlechterspezifische Machtstruktur.&nbsp;Hier liegt der Grund warum Männer plötzlich Babies „auf die Welt bringen wollten“: Macht und Kontrolle.&nbsp;<br>Im 20. Jahrhundert verstärkte sich dieser Prozess durch die Verlagerung der Geburt vom Heim ins Krankenhaus.&nbsp;Die Argumentation beruht erneut auf der Annahme, dass Geburt etwas krankhaftes ist: Krankenhäuser seien sicherer, da technologische und ärztliche Überwachung zu besserem Outcome führe. Mit Outcome ist an dieser Stelle Kontrolle gemeint: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kontrolle über den Zeitpunkt der Geburt.</li>



<li>Kontrolle über die Position des Kindes.&nbsp;</li>



<li>Kontrolle über den Geburtsschmerz.&nbsp;</li>



<li>Kontrolle über den Geburtsprozess. &nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Warum wir diesen Grad an Kontrolle überhaupt wollen und legitmieren, ist eine andere Frage. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass dieser medizinische Fortschritte keineswegs schlecht ist. Wir verdanken ihm viele Leben.&nbsp;Es wird nur dann problematisch, wenn wir Schwangerschaft und Geburt nur noch aus dieser Brille betrachten und bewerten und so die Natürlichkeit absprechen. Denn so hilfreich und lebensrettend Interventionen, wie Kaiserschnitte oder PDAs in medizinisch notwendigen Situation auch sind, so inflationär und routinemäßig werden sie auch in nicht-medizinisch notwendigen Situationen angewandt. Und während sie die Sicherheit bei Risikoschwangerschaften erhöht, führt sie oft zur übermäßigen Kontrolle und Pathologisierung gesunder Schwangerschaften.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-medium-font-size"><blockquote><p><em><strong>„Feminism isn’t about making women stronger. Women are already strong. </strong></em><br><em><strong>It is about changing the way the world perceives the strenght.“</strong></em><br>G.D. Anderson<br></p></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Folgen der Medikalisierung</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">1) Verlust von Intuition und Selbstvertrauen&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Folge neben dem Verlust von weiblicher Autonomie ist vor allem eins:&nbsp;Die Irrelevanz der eigenen Intuition.&nbsp;Was eine Frau während der Schwangerschaft oder Geburt fühlt, besitzt keine Aussagekraft mehr.&nbsp;Erst wenn der Ultraschall bestätigt, dass es dem Baby im Bauch gutgeht, darf Frau sich entspannen.&nbsp;Wir verlernen unserem eigenen Gefühl zu glauben und geben die Verantwortung teils vollständig an medizinische Betreuung ab.&nbsp;<br>Das führt zu unheimlich viel Unsicherheit, Abhängigkeit und Angst, da wir Sicherheit nur noch im Außen finden.&nbsp;Wir verlieren das Vertrauen in die angeborene Weisheit des Körpers hin zu Misstrauen und Angst gegenüber einem natürlichen Prozess. Geburt wird nicht mehr als Übergangsritus angesehen, der durchaus schmerzvoll sein darf. Stattdessen wird eine Geburt als etwas angesehen, dass <em>bewältigt </em>und <em>durchgestehen</em> werden muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir vergessen, dass Geburt nicht nur ein körperlicher Akt ist, bei dem Effizienz und Risikomanangement im Fokus stehen, sondern eine Übergangsritus, der eine zu tiefst persönliche, emotionale und spirituelle Dimension in sich trägt. <br>Wir vergessen, dass wir (in den meisten Fällen) nicht auf die Medizin angewiesen sind, sondern unser Körper darauf ausgelegt ist, ein Kind zu empfangen, zu ernähren und zu gebären.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">2) Druck der Durchhaltementalität&nbsp;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Absprechen der Natürlichkeit von Geburt und Schwangerschaft führt auch dazu, dass wir wichtige Prozesse, die zum Mutterwerden dazugehören, außer Acht lassen oder gar vermeiden wollen.&nbsp;So ist Schwangerschaft nicht nur ein körperlicher Prozess, sondern ein psychotisches Erlebnis, das tief auf die mentale Gesundheit von werdenden Müttern wirkt. Diesem Prozess wird oftmals keine Hilfestellung geleistet.&nbsp;<br>Unabhängig der körperlichen Veränderungen umfasst das Erlebnis intensive Gefühle, Gedanken, Stimmungen und innere Spannungen, die während der gesamten Schwangerschaft auftreten können. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Schwangere eine erhöhte Sensibilität und ein gesteigertes Verletzlichkeitsgefühl aufweisen. Dafür sind Hormone (u.a. Östrogene, Progesteron) verantwortlich, die die Schwangerschaft aufrecht erhalten und die Neurotransmitter im Gehirn beeinflussen.&nbsp;<br>Für diese Art der psychotischen „Instabilität“ ist in unserer Gesellschaft kein Platz. Anstatt, dass wir Schwangeren die Möglichkeit geben, sich mit dem Neuland vertraut zu machen, erkennen wir kaum an, dass sie solches überhaupt betreten. Frustrierenderweise haben wir uns irgendwie darauf geeinigt, dass eine schwangere Frau überhaupt nichts Besonderes braucht.&nbsp;</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Doula: <strong>Vereinigung von Wissenschaft und Weisheit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Folgen der Medikalisierung zeigen auf, dass eine rein medizinischer Umgang mit Schwangerschaft und Geburt lückenhaft ist und die Gesamtheit des Ereignisses nicht halten kann. Es braucht also eine Umgangsform, die sowohl die gewonnenen Erkenntnisse der Wissenschaft sinnvoll integriert also auch die Weisheit und Natürlichkeit der Frauen anerkennt.&nbsp;Denn wahre Ermächtigung und Selbstwirksamkeit entsteht nur dann, wenn sich Frauen während der gesamten Reise gesehen, gehört, unterstützt und respektiert fühlen. Wenn sie frei von Angst und Urteil wählen können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dankbarkeit und Inanspruchnahme der medizinischen Unterstützung und Sicherheit. </li>



<li>Akzeptanz für einen Weg ohne das klinische System</li>



<li>sowie eine Mischform und alles dazwischen. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Hier kommt die Doula ins Spiel:&nbsp;Doula (griech.) bedeutet Dienerin der Frau und bezeichnet eine Person, die Frauen vor, während und nach der Schwangerschaft unterstützt und ermutigt ihren eigenen Weg der Mutterschaft zu gehen &#8211; ein Weg, der neben der medizinischen Sicht noch weitere Möglichkeiten aufzeigt.&nbsp;<br>Im Vordergrund steht das Thema <em>Vertrauen</em>.&nbsp;Vertrauen zu spüren, zu erkennen, zu erlernen und wiederzuerlangen, um schlussendlich seinem Vertrauen vertrauen zu können.&nbsp;Dem Körper zu vertrauen, der eigenen Intuition zu vertrauen, dem Baby zu vertrauen, der Zukunft zu vertrauen, den Geburtsumständen zu vertrauen und vorallem sich selbst zu vertrauen.&nbsp;<br>Es geht dabei nicht darum, die Medizin abzulehnen. Keineswegs.&nbsp;Vielmehr soll ein Raum geöffnet werden, in der beides nebeneinander existieren und sich ergänzen kann: Wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die Weisheit der Natur. Denn solange wir der Wahrheit, dass Geburt ein zu tiefst natürlicher Prozess ist und Frauen bereits alles in sich tragen, was sie dafür brauchen, keinen Glauben schenken, sprechen wir Frauen ihre stärkste Kraft ab: das sie Leben erschaffen können.&nbsp;<br>Und solange dieser Kraft kein Stellenwert eingeräumt wird, braucht es (unter anderem) <a href="https://roots-senseofself.de/doula">Doulas</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Tipp: Verbindung in der Schwangerschaft praktizieren</h3>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Das <em><a href="https://roots-senseofself.de/journal/">rooted mama</a> </em>Workbook-Journal zur Begleitung der Schwangerschaft umfasst genau das: Evidenzbasiertes Fachwissen gepaart mit anregenden Themen und Fragen, die deine Intuition und Verbindung zu deiner inneren Weisheit erwecken und stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Workbook ist aufgeteilt in 9 Monate, die je ein schwangerschaftsrelevantes Thema durch Reflexionsfrage, Impulstexte sowie praktische Übungen und Rituale ausführlich bearbeiten. <br>Zusätzlich bietet das Buch einen Reflexionsbogen für Paare, nährende Rezepte, Frauenheilkräuterwissen sowie tägliche Journal-Seiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Von Hebammen und Psychologinnen empfohlen.</em></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="727" height="1024" src="https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/rooted-mama-Journal-1-727x1024.webp" alt="Journal-Workbook zur Begleitung in der Schwangerschaft" class="wp-image-976" srcset="https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/rooted-mama-Journal-1-727x1024.webp 727w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/rooted-mama-Journal-1-213x300.webp 213w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/rooted-mama-Journal-1-768x1081.webp 768w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/rooted-mama-Journal-1-1091x1536.webp 1091w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/rooted-mama-Journal-1-1454x2048.webp 1454w, https://roots-senseofself.de/wp-content/uploads/2026/03/rooted-mama-Journal-1-scaled.webp 1818w" sizes="(max-width: 727px) 100vw, 727px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-pullquote has-medium-font-size"><blockquote><p><em><strong>„Reminder that since day one a woman has already had everything she needs within herself. It’s the world that convinced her she did not.“ </strong></em><br>Rupi Kaur</p></blockquote></figure>
</blockquote>
</div>
</div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
</blockquote>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h5 class="wp-block-heading has-small-font-size">Quellen&nbsp;</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li class="has-small-font-size">Neuro Launch (2024): Psychological Pregnancy: Understanding the Mind-Body Connection in Expectant Mothers. </li>



<li class="has-small-font-size">Cahill, H. A. (2001): <em>Male appropriation and medicalization of childbirth: An historical analysis.</em> Journal of Advanced Nursing, 33(3), 334–342. </li>



<li class="has-small-font-size">Westergren, A., et al. (2021): <em>Exploring the medicalisation of childbirth through women’s preferences for and use of pain relief.</em> Women and Birth. </li>



<li class="has-small-font-size">Chaudhary P. et al. (2025): Role of doulas across the pregnancy care continuum on maternal and child health. Nature Communications (Continuum Doula Care).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</blockquote>
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